Katarakt-Chirurgie (Grauer Star) – Klare Sicht mit modernen Kunstlinsen

Was ist einGrauer Star?

Als Grauer Star (Katarakt) bezeichnet man die Trübung der natürlichen Linse im Auge. Er entwickelt sich meist mit zunehmendem Alter und schreitet in der Regel langsam voran.

Durch die Trübung der Linse kann das Licht nicht mehr klar durch das Auge gelangen. Dadurch kann das Sehen verschwommen, neblig oder „milchig“ erscheinen und alltägliche Aktivitäten erschweren.

Das Sehen kann allmählich unschärfer, nebliger oder trüber werden.

Das klare Sehen kann zunehmend schwieriger werden, insbesondere beim Lesen oder bei Tätigkeiten mit feinen Details.

Farben können weniger kräftig oder leuchtend erscheinen als zuvor.

Helles Licht, Sonnenlicht und Scheinwerfer können unangenehmer werden, insbesondere bei Nacht.

Ein Grauer Star entwickelt sich meist langsam, sodass Veränderungen der Sehkraft zunächst kaum auffallen. Mit der Zeit kann die Trübung der Linse das Sehen jedoch zunehmend beeinträchtigen.

Lesen, Autofahren, Arbeiten am Computer oder das Erkennen von Gesichtern können schwieriger werden. Manche Menschen erleben zudem eine zunehmende Blendungsempfindlichkeit.

Wenn diese Veränderungen Ihren Alltag beeinträchtigen, kann eine Untersuchung beim Augenarzt feststellen, ob eine Katarakt-Chirurgie sinnvoll sein könnte.

Katarakt-Chirurgie

Wenn ein Grauer Star die Sehkraft deutlich beeinträchtigt, besteht die Behandlung in der operativen Entfernung der getrübten natürlichen Linse und dem Ersatz durch eine kleine Kunstlinse.

Die Kunstlinse besteht aus gut verträglichem Kunststoff und kann ein Leben lang im Auge verbleiben.

Die Katarakt-Chirurgie ist ein etabliertes Verfahren der modernen Augenheilkunde und wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

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Was ist ein Grauer Star?

Als Grauer Star (Katarakt) bezeichnet man die Trübung der natürlichen Linse im Auge. Er entwickelt sich meist mit zunehmendem Alter und schreitet in der Regel langsam voran.

Durch die Trübung der Linse kann das Licht nicht mehr klar durch das Auge gelangen. Dadurch kann das Sehen verschwommen, neblig oder „milchig“ erscheinen und alltägliche Aktivitäten erschweren.

Häufige Symptome

Verschwommenes Sehen

Das Sehen kann allmählich unschärfer, nebliger oder trüber werden.

Verminderte Sehschärfe

Das klare Sehen kann zunehmend schwieriger werden, insbesondere beim Lesen oder bei Tätigkeiten mit feinen Details.

Verändertes Farbensehen

Farben können weniger kräftig oder leuchtend erscheinen als zuvor.

Zunehmende Blendungsempfindlichkeit

Helles Licht, Sonnenlicht und Scheinwerfer können unangenehmer werden, insbesondere bei Nacht.

Wie kann ein Grauer Star das Sehen beeinträchtigen?

Ein Grauer Star entwickelt sich meist langsam, sodass Veränderungen der Sehkraft zunächst kaum auffallen. Mit der Zeit kann die Trübung der Linse das Sehen jedoch zunehmend beeinträchtigen.

Lesen, Autofahren, Arbeiten am Computer oder das Erkennen von Gesichtern können schwieriger werden. Manche Menschen erleben zudem eine zunehmende Blendungsempfindlichkeit.

Wenn diese Veränderungen Ihren Alltag beeinträchtigen, kann eine Untersuchung beim Augenarzt feststellen, ob eine Katarakt-Chirurgie sinnvoll sein könnte.

Wie wird ein Grauer Star behandelt?

Katarakt-Chirurgie

Wenn ein Grauer Star die Sehkraft deutlich beeinträchtigt, besteht die Behandlung in der operativen Entfernung der getrübten natürlichen Linse und dem Ersatz durch eine kleine Kunstlinse.

Die Kunstlinse besteht aus gut verträglichem Kunststoff und kann ein Leben lang im Auge verbleiben.

Die Katarakt-Chirurgie ist ein etabliertes Verfahren der modernen Augenheilkunde und wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Die richtige Kunstlinse auswählen

Es gibt verschiedene Arten von Kunstlinsen, die in das Auge implantiert werden können. Dabei gibt es sowohl Unterschiede im Material als auch in der Funktion.

Welche Linse geeignet ist, hängt von der Gesundheit Ihrer Augen, den individuellen Messwerten, Ihrem Lebensstil und Ihren Erwartungen an die Brillenfreiheit ab.

In einer ausführlichen Linsenberatung erläutern unsere Fachärzte die verschiedenen Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Auswahl der für Sie geeigneten Kunstlinse.

Monofokale Linsen

Klare Sicht in einer Hauptentfernung
Monofokale Linsen ermöglichen eine klare Sicht in einer Hauptentfernung, meist in der Ferne oder Nähe.
Für den jeweils anderen Bereich wird eine zusätzliche Brillenkorrektur benötigt. Die Kosten für Standard-Monofokallinsen werden von den Krankenkassen übernommen.
Geeignet für:
Patienten, die für bestimmte Entfernungen weiterhin eine Brille tragen möchten.

Multifokale Linsen

Mehr Freiheit von der Brille
Besteht der Wunsch nach Brillenfreiheit, können multifokale Linsen eingesetzt werden. Je nach Linsenmodell ermöglichen sie scharfes Sehen im Fern- und Nahbereich sowie teilweise auch im intermediären Bereich, beispielsweise beim Arbeiten am Computer.
Die Abhängigkeit von einer Brille kann dadurch reduziert werden. Diese Linsen sind jedoch nicht für jeden Patienten geeignet und werden von den Krankenkassen meistens nur teilweise übernommen.
Geeignet für:
Patienten, die möglichst weitgehend auf eine Brille verzichten möchten und deren Augen für diesen Linsentyp geeignet sind.

Torische Linsen

Korrektur einer Hornhaut-Verkrümmung
Für monofokale und multifokale Linsen besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine bestehende Hornhaut-Verkrümmung (Astigmatismus) auszugleichen. Hierfür werden sogenannte torische Linsen verwendet.
Bei der Linsenberatung wird geprüft, ob eine torische Linse für Ihre individuelle Sehkorrektur sinnvoll sein kann.
Geeignet für:
Patienten mit Hornhaut-Verkrümmung, bei denen während der Katarakt-Chirurgie eine zusätzliche Korrektur erforderlich ist.

Präzision vor der Operation

— Voruntersuchung und individuelle Linsenberechnung — 

Bevor eine Kunstlinse in das Auge implantiert werden kann, ist es wichtig, das Auge exakt zu vermessen, um die erforderliche Linsenstärke berechnen zu können.

Die Messung erfolgt mit der berührungsfreien und hochpräzisen optischen Laserbiometrie (IOL Master™, Fa. Zeiss).

Besteht der Wunsch nach einem Ausgleich der Hornhaut-Verkrümmung und/oder nach Brillenfreiheit, sind zusätzliche Messungen des vorderen und hinteren Augenabschnittes notwendig.

Eine ausführliche Beratung, welches Linsenmodell für Ihr Auge am sinnvollsten ist, erfolgt in unserer Spezialsprechstunde.

Ihre Voruntersuchung umfasst

Präzise Augenmessungen

Genaue Messungen helfen dabei, die erforderliche Linsenstärke zu bestimmen.

Individuelle Linsenberechnung

Die Kunstlinse wird entsprechend Ihren Augenmesswerten und Ihren individuellen Sehbedürfnissen ausgewählt.

Zusätzliche Messungen

Bei der Korrektur einer Hornhaut-Verkrümmung und/oder bei dem Wunsch nach Brillenfreiheit können zusätzliche Messungen des vorderen und hinteren Augenabschnittes durchgeführt werden.

Persönliche Beratung

In unserer Spezialsprechstunde erläutert Ihr Augenarzt die verfügbaren Linsenmodelle und empfiehlt die für Sie passende Lösung.

Wie läuft die Katarakt-Chirurgie ab?

Bei der Operation wird die eigene getrübte Linse aus dem Auge entfernt und an gleicher Stelle die kleine Kunstlinse implantiert.

Der Eingriff wird in fast allen Fällen unter örtlicher Betäubung durchgeführt und immer ambulant vorgenommen.

Örtliche Betäubung

Die Operation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Der anwesende Narkosearzt kontrolliert während der gesamten Zeit die wichtigsten Kreislaufparameter und kann bei Bedarf ein leichtes Beruhigungsmittel verabreichen.

Entfernung der getrübten Linse

Die getrübte natürliche Linse wird vorsichtig aus dem Auge entfernt.

Implantation der Kunstlinse

Die ausgewählte Kunstlinse wird an der Stelle der natürlichen Linse in das Auge eingesetzt.

Abschluss der Operation

Der im Normalfall kurze operative Eingriff dauert etwa 10 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Am Ende erhalten Sie einen Verband auf das Auge.

Der Verband wird am nächsten Tag bei uns oder bei Ihrem Augenarzt entfernt.

Was passiert nach der Katarakt-Chirurgie?

Wie nach fast jeder Augenoperation ist es sinnvoll, für einige Zeit Augentropfen zu verwenden, um eine gute Abheilung zu unterstützen. Regelmäßige Nachsorge-Termine bei Ihrem Augenarzt dienen dazu, den gewünschten Heilungsverlauf zu gewährleisten.

Augentropfen

Nach der Operation werden in der Regel für einen bestimmten Zeitraum verschriebene Augentropfen angewendet, um die Heilung zu unterstützen.

Nachsorge-Termine

Regelmäßige Nachsorge-Termine bei Ihrem Augenarzt ermöglichen es, den Heilungsverlauf und die Entwicklung Ihrer Sehkraft zu kontrollieren.

Kontrolle am nächsten Tag

Der Augenverband wird am nächsten Tag bei uns oder bei Ihrem Augenarzt entfernt.

Ihre individuellen Anweisungen zur Nachsorge richten sich nach Ihren Augen und dem Verlauf Ihrer Katarakt-Chirurgie.

Häufig gestellte Fragen zur Katarakt-Chirurgie

Wann sollte ein Grauer Star operiert werden?

Eine Katarakt-Chirurgie wird empfohlen, wenn der Graue Star Ihre Sehkraft deutlich beeinträchtigt und dadurch Alltag, Autofahren, Lesen oder andere Aktivitäten erschwert werden.

Der eigentliche operative Eingriff dauert im Normalfall etwa 10 Minuten. Die Operation wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Die Operation wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist daher normalerweise nicht schmerzhaft. Der anwesende Narkosearzt überwacht Sie während des Eingriffs.

Welche Kunstlinse für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von der Gesundheit Ihrer Augen, Ihren individuellen Messwerten, Ihrem Lebensstil und Ihren Erwartungen an die Brillenfreiheit ab. In unserer Spezialsprechstunde werden die verschiedenen Linsenmodelle ausführlich besprochen.

Die Sehkraft kann sich bereits kurz nach der Operation verbessern. Wie schnell sich das Auge vollständig erholt, ist individuell unterschiedlich. Regelmäßige Nachsorge-Termine und die verordnete Behandlung unterstützen den Heilungsverlauf.