Netzhaut- und Glaskörperchirurgie – Moderne Behandlung für klares Sehen

Was ist Netzhaut- und Glaskörperchirurgie?

Spezialisierte Diagnostik und moderne Operationsverfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers – individuell abgestimmt auf Ihre Augengesundheit.

Die Netzhaut und der Glaskörper können durch altersbedingte Veränderungen und verschiedene Augenerkrankungen beeinträchtigt werden. Diese Veränderungen können die Makula, den für das scharfe Sehen verantwortlichen Bereich der Netzhaut, oder den transparenten, gelartigen Glaskörper betreffen.
Je nach Ursache und Schweregrad können diese Veränderungen das Sehvermögen beeinträchtigen und eine spezialisierte Behandlung erforderlich machen.

Erkrankungen der Netzhaut und Veränderungen des Glaskörpers können unterschiedliche Sehstörungen verursachen.

Abnehmende Sehschärfe, insbesondere beim Lesen.

Gerade Linien erscheinen wellig oder verzerrt.

Wahrnehmung von schwebenden Trübungen oder schwarzen Punkten.

Deutliche Sehbeeinträchtigungen durch Veränderungen des Glaskörpers.

Spezielle Untersuchungen wie die optische Kohärenztomographie (OCT) und die Fluoreszenzangiographie helfen dabei, die Ursachen der Beschwerden genauer zu bestimmen.

Abhängig von der Art und Ursache der Erkrankung stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Bei bestimmten Netzhauterkrankungen kann eine operative Entfernung krankhaft veränderter Gewebeschichten erforderlich sein. Je nach Befund muss nach der Operation für einige Tage eine bestimmte Kopfhaltung eingehalten werden.

Bei bestimmten altersbedingten Glaskörpertrübungen kann eine Laserbehandlung ausreichend sein. Dabei werden störende Trübungen gezielt mit dem Laser behandelt.

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Was ist ein Grauer Star?

Als Grauer Star (Katarakt) bezeichnet man die Trübung der natürlichen Linse im Auge. Er entwickelt sich meist mit zunehmendem Alter und schreitet in der Regel langsam voran.

Durch die Trübung der Linse kann das Licht nicht mehr klar durch das Auge gelangen. Dadurch kann das Sehen verschwommen, neblig oder „milchig“ erscheinen und alltägliche Aktivitäten erschweren.

Häufige Symptome

Verschwommenes Sehen

Das Sehen kann allmählich unschärfer, nebliger oder trüber werden.

Verminderte Sehschärfe

Das klare Sehen kann zunehmend schwieriger werden, insbesondere beim Lesen oder bei Tätigkeiten mit feinen Details.

Verändertes Farbensehen

Farben können weniger kräftig oder leuchtend erscheinen als zuvor.

Zunehmende Blendungsempfindlichkeit

Helles Licht, Sonnenlicht und Scheinwerfer können unangenehmer werden, insbesondere bei Nacht.

Wie kann ein Grauer Star das Sehen beeinträchtigen?

Ein Grauer Star entwickelt sich meist langsam, sodass Veränderungen der Sehkraft zunächst kaum auffallen. Mit der Zeit kann die Trübung der Linse das Sehen jedoch zunehmend beeinträchtigen.

Lesen, Autofahren, Arbeiten am Computer oder das Erkennen von Gesichtern können schwieriger werden. Manche Menschen erleben zudem eine zunehmende Blendungsempfindlichkeit.

Wenn diese Veränderungen Ihren Alltag beeinträchtigen, kann eine Untersuchung beim Augenarzt feststellen, ob eine Katarakt-Chirurgie sinnvoll sein könnte.

Wie wird ein Grauer Star behandelt?

Katarakt-Chirurgie

Wenn ein Grauer Star die Sehkraft deutlich beeinträchtigt, besteht die Behandlung in der operativen Entfernung der getrübten natürlichen Linse und dem Ersatz durch eine kleine Kunstlinse.

Die Kunstlinse besteht aus gut verträglichem Kunststoff und kann ein Leben lang im Auge verbleiben.

Die Katarakt-Chirurgie ist ein etabliertes Verfahren der modernen Augenheilkunde und wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Voruntersuchung

— Präzise Diagnostik vor der Behandlung — 

Wird eine behandlungsbedürftige Erkrankung der Netzhaut oder des Glaskörpers festgestellt, erfolgt eine ausführliche Untersuchung in unserer Spezialsprechstunde.
Dabei werden die notwendigen Untersuchungen durchgeführt, die Befunde besprochen und die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten individuell mit Ihnen abgestimmt.

— Ablauf der Operation — 

Wie läuft eine Netzhaut- oder Glaskörperoperation ab?

Vorbereitung und Anästhesie

Der Operateur und der Anästhesist entscheiden gemeinsam, welche Narkoseform für Sie am besten geeignet ist.

Operativer Eingriff

Während der Operation ist es wichtig, dass Sie möglichst ruhig liegen, damit der Eingriff präzise durchgeführt werden kann.

Ambulante Behandlung

Alle Eingriffe werden ambulant durchgeführt. Nach einer angemessenen Erholungszeit können Sie wieder in Ihre gewohnte Umgebung zurückkehren.

— Sorgfältige Betreuung nach der Operation — 

Nachsorge

Augentropfen

Nach der Operation werden in der Regel Augentropfen empfohlen, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Kontrolluntersuchungen

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Augenarzt oder in unserer Praxis helfen dabei, den Heilungsverlauf zu überwachen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Symptome können bei Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen auftreten?

Mögliche Symptome sind verschwommenes oder verzerrtes Sehen, eine verminderte Sehschärfe sowie schwarze Punkte oder schwebende Trübungen im Sichtfeld.

Zur genauen Untersuchung kommen spezielle Verfahren wie die optische Kohärenztomographie (OCT) und die Fluoreszenzangiographie zum Einsatz.

Die Pars-plana-Vitrektomie ist ein operatives Verfahren, bei dem der Glaskörper entfernt wird. Je nach Erkrankung können dabei auch krankhaft veränderte Gewebeschichten behandelt werden.

Ja, die Eingriffe werden ambulant durchgeführt. Nach einer angemessenen Erholungszeit können Sie wieder nach Hause zurückkehren.

Je nach Eingriff kann eine bestimmte Kopfhaltung für einige Tage erforderlich sein. Augentropfen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen unterstützen den Heilungsprozess.