Makulavorsorge – Veränderungen frühzeitig erkennen

Was ist Makulavorsorge ?

Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, bezeichnet eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen der Sehnerv zunehmend geschädigt werden kann. Häufig spielt dabei ein erhöhter Augeninnendruck eine Rolle, ein Glaukom kann jedoch auch bei normalen Druckwerten auftreten.

Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam und bleibt über lange Zeit unbemerkt, da in frühen Stadien häufig keine deutlich wahrnehmbaren Beschwerden auftreten. Bereits entstandene Schäden am Sehnerv können in der Regel nicht rückgängig gemacht werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher besonders wichtig, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und das Sehvermögen langfristig zu schützen.

Veränderungen erkennen, bevor das Sehen beeinträchtigt wird

Erkrankungen der Makula können sich über längere Zeit entwickeln, ohne zunächst deutliche Beschwerden zu verursachen. Besonders die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gehört zu den Erkrankungen, bei denen eine frühzeitige Erkennung wichtig ist.

Durch gezielte Untersuchungen können Veränderungen an der Makula erkannt und genauer beurteilt werden. Bei auffälligen Befunden können weitere Untersuchungen oder regelmäßige Verlaufskontrollen erfolgen.

Erkrankungen und Veränderungen der Makula

Bei der AMD kommt es zu Veränderungen im Bereich der Makula, die im Verlauf das zentrale Sehvermögen beeinträchtigen können.

Diabetes kann Veränderungen an den Blutgefäßen der Netzhaut verursachen und auch den Bereich der Makula beeinträchtigen.

Flüssigkeitsansammlungen beziehungsweise Schwellungen im Bereich der Makula können die zentrale Sehschärfe beeinflussen und lassen sich mit modernen Untersuchungsverfahren genauer beurteilen.

Auch andere Veränderungen der Netzhaut können die Makula betreffen und sich auf das zentrale Sehvermögen auswirken.

Welche Veränderungen können auf eine Makulaerkrankung hinweisen?

Veränderungen der Makula können sich unterschiedlich bemerkbar machen. Mögliche Anzeichen sind:

Solche Beschwerden sollten augenärztlich abgeklärt werden.

Für wen ist Makulavorsorge sinnvoll?

— VORSORGE — 

Die zentrale Sehfähigkeit im Blick behalten

Eine Untersuchung der Makula kann insbesondere sinnvoll sein bei zunehmendem Alter, familiärer Vorbelastung für Makulaerkrankungen, Diabetes oder bereits bekannten Veränderungen der Netzhaut.

Auch bei neu auftretenden Sehproblemen wie verzerrtem oder verschwommenem zentralem Sehen sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.

Welche Untersuchungen und Kontrollabstände für Sie sinnvoll sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.

Wie wird die Makula untersucht?

Je nach individuellem Befund können verschiedene Untersuchungsverfahren eingesetzt werden.

Untersuchung des Augenhintergrundes

Die Netzhaut und insbesondere der Bereich der Makula werden sorgfältig auf mögliche Veränderungen untersucht.

OCT der Makula

Die optische Kohärenztomographie (OCT) erstellt hochauflösende Querschnittsbilder der einzelnen Netzhautschichten und ermöglicht eine detaillierte Beurteilung der Makula.

Fluoreszenz-Angiographie

Bei bestimmten Befunden kann eine Fluoreszenz-Angiographie eingesetzt werden, um die Durchblutung und mögliche Veränderungen der Netzhautgefäße genauer zu untersuchen.

Weitere Netzhautdiagnostik

Abhängig vom Befund können weitere bildgebende oder funktionelle Untersuchungen sinnvoll sein.

Ihre Anästhesisten für Augenoperationen | AugenNord

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die Makula?

Die Makula ist der zentrale Bereich der Netzhaut und für das scharfe, detailreiche Sehen verantwortlich.

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung, bei der sich die Makula verändert und dadurch das zentrale Sehvermögen beeinträchtigt werden kann.

Ja. Einige Veränderungen können sich zunächst ohne deutlich wahrnehmbare Beschwerden entwickeln. Deshalb kann eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll sein.

Neben der Untersuchung des Augenhintergrundes kann insbesondere die OCT-Untersuchung eingesetzt werden, um die einzelnen Netzhautschichten im Bereich der Makula detailliert darzustellen.

Eine Untersuchung kann beispielsweise bei zunehmendem Alter, familiärer Vorbelastung, Diabetes, bekannten Netzhautveränderungen oder neu auftretenden zentralen Sehproblemen sinnvoll sein.